Die Freiheit, ohne Wetsuit zu surfen
Wir alle kennen diese coolen Videos, in denen Leute nur in Boardshorts oder Bikini über die Wellen gleiten. Es sieht fantastisch aus und fühlt sich noch besser an. Kein schweres Gummi, kein Kampf beim Anziehen und nur die Sonne auf dem Rücken. Aber ist es wirklich eine gute Idee? Im Nomad Surf Camp stellen uns unsere Gäste diese Frage ständig.
Die Vorteile: Warum es sich so gut anfühlt
Der Hauptgrund, den Anzug wegzulassen, ist simpel: Freiheit. Man kann sich viel schneller bewegen, die Schultern werden beim Paddeln nicht so schnell müde und man fühlt sich vollkommen mit dem Ozean verbunden. Wenn ihr uns in Morocco während der heißeren Monate besucht, kann das Wasser super angenehm sein. Das ist einer der Gründe, warum viele sagen, dass wir ein top surf camp für Sessions im Sommer sind.
Die Schattenseiten: Worauf ihr achten solltet
Ohne Wetsuit zu surfen ist nicht immer ein Traum. Es gibt ein paar Dinge, die eure Session ruinieren können, wenn ihr nicht vorsichtig seid:
- Der Surf-Ausschlag: Das ist das Hauptproblem. Brust und Bauch reiben am Wachs auf dem Board. Nach einer Stunde kann die Haut richtig rot werden und schmerzen.
- Die Sonne: Wenn ihr im Wasser seid, trifft euch die Sonne doppelt—einmal direkt vom Himmel und einmal als Reflexion auf dem Wasser. Ein Sonnenbrand passiert extrem schnell.
- Quallen und Seeläuse: Ein Wetsuit ist wie eine Rüstung. Ohne ihn ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass euch etwas sticht, falls etwas im Wasser treibt.
- Auskühlen: Auch wenn sich das Wasser beim Reinspringen warm anfühlt, verliert der Körper schnell an Wärme, wenn man still sitzt und auf eine Welle wartet.
Wie man es richtig macht
Wenn ihr den Anzug wirklich weglassen wollt, empfehlen wir ein 'Rash Vest' oder 'Rash Guard'. Das ist ein dünnes Shirt, das verhindert, dass das Board die Haut aufscheuert, und euch vor der Sonne schützt. So habt ihr das Beste aus beiden Welten.


